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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Evangelisation ]

Quelle: http://www.aargauerzeitung.ch/beitrag/leserbeitrag/ist-vollkommene-freude-erlebbar-128284834

Pfarrer und Buchautor Daniel Hari aus Basel predigte im Gottesdienst der BewegungPlus im Pavillon des Alterszentrums Frick.

Nach einer Lobpreiszeit, geleitet von Nicole Ellis, die die Besucher in die Gegenwart Gottes führte, spannte Daniel Hari in seiner Predigt zum Thema „Ist vollkommende Freude erlebbar?“ den Bogen vom Alten Testament bis ins Neue Testament. Er zeigte anhand der Bibel Beispiele von vergänglichen Freuden, die oft in Abhängigkeiten, Abstumpfung, ja bis zur Zerstörung führen können. Darauf zeigte er anhand verschiedener Textstellen, welche unvergängliche und unzerstörbare Freude den erwartet, der das Wort Gottes hört und danach handelt. Als Illustration dienten dabei unter anderem das Gleichnis vom Sämann sowie das Gleichnis vom Haus, das auf Sand  gebaut ist. Am Schluss des Gottesdienstes gab es Gelegenheit, persönliches Gebet in Anspruch zu nehmen oder den Apéro zu geniessen und sich miteinander zu unterhalten.

Daniel Hari ist freischaffender Pfarrer, der unter anderem an Esoterikmessen anzutreffen ist und christozentrisches Heilen praktiziert. Er erlebt in seinem Dienst immer wieder, wie Jesus alle möglichen Krankheiten heilt. Er predigt auch in vielen Gemeinden, um sie zu ermutigen,  den Heilungsauftrag Jesu wieder ernst zu nehmen.


Daniel Hari wird am kommenden Sonntag, 31. August um 10.00 Uhr, noch einmal in Frick zu Gast sein. „Glaube, der Berge versetzt!“ wird das kraftvollen Thema dieses Gottesdienstes sein. Ein jeder sei willkommen.
Wer sich die Predigt vom letzten Sonntag anhören möchte, kann dies tun unter:
www.bewegungplus-frick.ch. Weitere Infos über Daniel Hari gibt es unter:
http://www.club700.tv/daniel-hari und http://www.hariseminare.ch.

Christine Wunderlin, Rebecca Fauser

von sim

2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Heilung ]

Quelle: http://www.sfh-ost.ch/de/Tage-der-Heilung/Rckblick-Tage-der-Heilung-Ostschweiz-2015

Die "Tage der Heilung Ostschweiz" war der Auftakt zur geplanten "Schule für Heilung Ostschweiz" (SfHO), welche im September 2015 starten wird.
An den Tagen der Heilung Ostschweiz wurden Menschen, die sich nach mehr Lebendigkeit, Gesundheit und innerer Freiheit sehnen, ein Raum geboten, um in Gottes Gegenwart mit seinem allmächtigen Wirken in Berührung zu kommen. Jesus Christus ist der Heiler in uns und dazu ist es von Vorteil, mehr vom Wesen der Gnade Gottes kennen zu lernen.

Mit dankbarem Herzen schauen wir zurück auf drei erlebnisreiche „Tage der Heilung 2015“ in Frauenfeld vom 15. - 17.5.2015.
Wir alle durften spürbar in Gottes vorbereiteten Wegen gehen und in seinem Fluss schwimmen.
ER hat alles zusammengefügt, der Leib Christi war erlebbar.

Bilder zu "Tage der Heilung Ostschweiz 2015"

Wiederherstellung
In Gottes Gegenwart erfahren Menschen, wie sie an Geist, Seele und Körper ganz werden und Christus in ihnen mehr und mehr Gestalt annimmt (2. Kor. 3, 18).

Heilung, Befreiung und Versöhnung
Diese drei Dimensionen beschreiben, wie Gott durch seinen Geist Menschen heilend berührt.

Reich Gottes
Heilungen sind Zeichen dafür, dass das Heil gegenwärtig ist. Sie weisen uns auf den eigentlichen Heiler, Jesus Christus, hin. Als Zeichen sind sie charismen (Gnadengaben), die Gott uns schenken will und mit denen er sein Reich in uns und durch uns baut.

Referate

Andreas und Johana Lange: 
 Jesus der Heiler in dir



Martin Kaltenrieder:
 Vergebung und Versöhnung mit der eigenen Biografie Teil 1
 Vergebung und Versöhnung mit der eigenen Biografie Teil 2


Daniel Hari:                              
 Gebet für Kranke Teil 1
 Gebet für Kranke Teil 2                          

           
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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: ]

DIENSTAG, SEPTEMBER 25, 2007

Es ist so leicht: Auf der Esomesse in Berlin


Ich habe grade ein sehr spannendes Wochenende hinter mir. Ich war nämlich mit einem Team auf der Esoterikmesse in Berlin. Etwas mulmig war mir ja schon zumute. Es war das erste mal in einem solchen Umfeld, ich wusste nicht ob ich die Leute dort verstehe, ob ich sie in ihrer Sprache ansprechen kann. Normalerweise bin ich auch sehr sensibel für die finstere Welt. Zu meiner Überraschung war es sehr leicht. Zumindest bei uns war die Atmosphäre sehr gut (die Leute haben das gespürt, dass bei uns was anders ist), die Leute waren sehr offen, haben großen Glauben mit gebracht und es war sehr leicht sie anzusprechen. Ich war überwältigt so viele wertvolle und kostbare Leute zu sehen. Das andere war aber auch schockierend, wie viele belastete Leute da rumgelaufen sind. Die haben echt zentnerschwere Lasten mit sich rumgeschleppt. War heftig das zu sehen und ihnen nicht wirklich helfen zu können.

Wir hatten einen Raum gleich am Eingang für uns. Die Messe fand im 
Logenhaus, einem Freimaurerhaus statt, überall entsprechende Symbole. Das Ganze war viel kleiner als ich erwartet hatte. Einmal sind wir betend durch die Messe gelaufen. War schon heftig, was es da alles gab, wo die Leute hinterherrennen. Aber man kann es ihnen nicht verübeln, wenn sie nur ein langweiliges, kraftloses und oberflächliches Christentum gewöhnt sind.

Einführung
Bevor die Messe losgegangen ist, gab es ein Frühstückstreffen mit dem ganzen Team und einigen Leitern aus Berlin. 
Daniel Hari gab uns eine Einführung über seinen Dienst und was wir mit den Esoterikern gemeinsam haben. Er erzählte von seinem langjährigen Dienst und unterschiedlichen Heilungserfahrungen.

Er berichtete, dass Esoteriker sich nach Kraft und dem Übernatürlichen sehnen. Wenn wir als Christen also einen Zugang zu ihnen haben wollen, müssten wir auch mit Überzeugung auftreten. Wir dürften uns daher selbst biblisch korrekt Heiler nennen. Esoteriker haben kein Problem damit, wenn wir sagen, dass Jesus der größte Heiler aller Zeiten sei. Immer wieder betonte Daniel, dass wir den Leuten keine Heilung versprechen dürften, aber dass wir ihnen berechtigte Hoffnung machen dürften. Daniel träumt von einem Netzwerk von Heilungsräumen, Ärzten, die die Heilungen bestätigen, und Journalisten, die diese Heilungen medienwirksam aufbereiten und an die Öffentlichkeit bringen.

Unser Stand bestand aus diesen Bestandteilen: Ein Stand des 
Johanneshilfswerks, das sich um Straßenkinder kümmert. Dann gab es die Möglichkeit prophetisches Gebet zu empfangen. Zweierteams haben kostenlos (eine große Ausnahme auf der Messe) für die Leute gebetet und gehört, was Gott den Leuten sagen will. Und schließlich gab es den Stand von Daniel Hari, wo er seine Bücher "Heilen wie Jesus" und "Lieben wie Jesus" verkauft hat. Davor waren einige Stühle aufgestellt. 

Heilungsdemonstrationen

Hier hielten wir immer wieder Heilungsdemonstrationen ab. Daniel oder andere Leute aus dem Team gaben kurz eine Einführung darüber, dass Jesus noch heute heilt. Und dann wurde es praktisch. Wer Schmerzen oder eine Krankheit hatte, sollte eine Hand auf die betroffene Stelle legen und die andere nach oben strecken, als Zeichen dafür dass sie nun die Heilung von Jesus empfangen wolle. Und es war erstaunlich wie schnell die meisten Heilung empfingen, oft war der Schmerz schon nach Sekunden weg. Sie wurden dann aufgefordert, zu sehen wie es weiter fortschreiten würde und sich dann die Heilung ärtzlich bestätigen zu lassen. Sie wurden dann auch immer gleich aufgefordert das Empfangene weiterzugeben und für andere Kranke, die anwesend waren im Namen Jesus für Heilung zu beten.

Eine Story hat mich besonders berührt. Ein junger Mann war da, der aufgrund eines Operationsfehlers dauernd eine Stimme hatte, so als wäre er heiser. Er bekam Heilungsgebet. Sofort trat eine hörbare Verbesserung ein. Und obwohl er nicht völlig gesund war, war er so aus dem Häuschen. Er strahlte übers ganze Gesicht und hat sich x-mal bei Daniel Hari bedankt...

Zwei Frauen wurden ziemlich am Anfang geheilt. Die waren so happy, dass sie immer wieder vorbei kamen, auch abends bei den Heilungsabenden. Es hat sich regelrecht eine Beziehung zu ihnen entwickelt.

Fürbitte
Leider war unser Team nicht so groß. So hatten wir nur zwei Leute für die Fürbitte. Glücklicherweise hat die 
Leuchtturmgemeinde, die auch in unserm Team vertreten war, die ganze Messe parallel im Gebet abgedeckt. Ich hatte einen Gebetspartner, den ich letztes Jahr in der Mongolei schon kennen gelernt hatte und dieses Jahr bei STREAM07 wieder gesehen habe. So war ich sehr froh, ihn als Gebetspartner zu haben. Es war wirklich toll, mit ihm zusammen zu beten und das Ganze im Gebet abzudecken.

Prophetisches Gebet
Glücklicherweise hatten wir dann auch die Möglichkeit beim prophetischem Gebet mitzumachen. War schon heftig, was da so passiert ist. Die Eindrücke, die wir empfangen haben, haben die Leute sehr berührt. 

Ein älterer Mann war von der Liebe Gottes sehr berührt. Zuerst hat er gegen seine Tränen angekämpft, aber als wir ihn ermutigt haben, dass Tränen keine Schwäche für einen Mann sind, hat er sie laufen lassen. Er ist so dahingeschmolzen. Wir waren eigentlich schon mit dem Gebet fertig, da erzählte er, dass er Prostataprobleme hat mit Verdacht auf Krebs. Während des Gebets hat er eine Kraft gespürt, die von den Füßen über die Beine bis hinauf ins Becken gewandert ist. Eigentlich wollte ich ihm anbieten, dass wir für seine Heilung beten könnten, realisierte aber dass die Heilung ja schon längst im Gang war. Wir ermutigten ihn, abends zur Heilungsveranstaltung zu kommen. Nicht um für sich beten zu lassen, sonndern um im Glauben gestärkt zu werden und weitere Heilungsgeschichten zu hören.

Einmal bin ich mit meinem Gebetspartner losgezogen, weil ich den Eindruck hatte, dass ich für bestimmte Leute beten sollte, die Gott mir irgendwie gehighlightet hatte. Seltsamerweise haben wir für keine der Personen gebetet. Dafür trafen wir eine ältere Frau, die bereits bei einer unserer Heilungsdemonstrationen gewesen war. Ich hatte schon da den Eindruck, dass ich ihr sagen solle, dass sie total kostbar und wertvoll sei. Das konnte sie gar nicht annehmen. Wir haben dann eine Weile geredet. Vergebung viel ihr total schwer. Beim Wort Gott ging bei ihr ne Mauer hoch. Wir boten ihr an, für sie zu beten, ihr zu helfen einen Schritt in Richtung Vergebung zu machen. Es war gar nicht möglich, weil sie nur negative Geschichten erzählt hat. Ich unterbrach sie dann ganz sanft und wies sie darauf hin, dass sie ja schon erzählt hat, dass sie selber vom Alkohol losgekommen ist und dass sie bereits ihrer Mutter vergeben hat. Ich versuchte ihr zu erklären, dass sie ja schon Dinge geschafft habe, dass sie also berechtigte Hoffnung haben könnte, dass sie die anderen Sachen auch schaffen könnte. Wir mussten das Gespräch leider unterbrechen, weil sie zu einem Vortrag gehen wollte: Lieben wie Jesus, den eine aus unserm Team hielt.

Vorträge
Einige Leute aus dem Team hielten immer wieder Vorträge, die sogar im Rahmen der Messe liefen. Der Vortrag von Daniel Hari "Heilen wie Jesus" war ein Sondervortrag, der sogar auf den Plakaten der Messe besonders hervorgehoben wurde. Leider konnte ich nur bei diesem dabei sein. Es waren rund 100 Zuhörer anwesend, die voller Begeisterung dem Vortrag lauschten. Auch hier war ich wieder über den großen Glauben der Teilnehmer erstaunt und wie selbstverständlich sie alles hingenommen haben. Bei Heilungsgebeten wurden immer wieder 3 Fragen gestellt: "Glaubst du, dass Jesus heilen kann?" "Glaubst du, dass Jesus heilen will?" und "Glaubst du, dass Jesus dich jetzt heilen will?". Und viele haben ohne mit der Wimper zu zucken alle drei Fragen mit JA beantwortet.

Heilungsabende
Abends gab es dann immer in einer nahegelegenen Kirche Heilungsgottesdienste. Schon beim Vorgebet war die Gegenwart Gottes immer sehr stark. Wir fingen die Abende immer mit Lobpreis an. Der zeichnete sich schon immer durch eine sehr ausgelassene Stimmung aus. Regelmäßig wurde ausgelassen getanzt, es war große Freude. 

Sigrun Czech, von der 
Leuchtturmgemeinde in Berlin, hat den Lobpreis geleitet. Sie hat schon verschiedene Meditations CDs veröffentlicht, die auf Esoteriker ausgericht sind. Sie nennt das Ganze "Christozentrische Mediatation". Ihre Musik ist wirklich sehr gesalbt, allein in der Instrumentalmusik ist schon so krass die Gegenwart Gottes zu spüren. Tagsüber haben wir an unserm Stand immer wieder die Musik laufen lassen. Der benachbarte Standbetreiber kam immer wieder und beschwerte sich. Die Musik sei zwar sehr schön, aber die Schwingungen würden sich negativ auf seinen Stand auswirken. Er habe so Klangschalen und sei auch ein Geistheiler. Die Schwingungen würden seine Kunden immer wieder ablenken und sie könnten sich nicht konzentrieren. Warum wohl :)?

Nach dem Lobpreis hat Daniel Hari dann immer wieder ein kurze Einführung gegeben und dann ging es auch gleich wieder um Heilung konkret. Und auch hier wurden die Leute meistens spontan geheilt. Das verrückteste war die Geschichte übers Handy. Die Besucher wurden aufgefordert, ihre Freunde anzurufen, die zu Hause krank waren und nicht kommen konnten. Die haben dann ihre Handys an die Lautsprecher gehalten und Daniel Hari hat dann für sie gebetet. Am nächsten Tag war dann einer da, der über die Handyaktion geheilt worden war. Er hatte tags zuvor so eine Erkältung, dass er im Bett lag und nicht kommen konnte. Auch hier war es begeisternd, wie die Leute mitgemacht haben und selber Ideen eingebracht haben. Die sind echt toll die Esoteriker, habe richtig ein Herz für sie bekommen :)

Am Schluß gab es dann regelmäßig einen Aufruf, wer sein Leben unter die Leitung und Führung von Jesus stellen will. Und hier sind dann jeden Abend auch ungefähr 20 Leute aufgestanden. Wow, der Hammer!

Der letzte Abend bot oben drauf noch etwas ganz besonderes, auch wenn es sehr unscheinbar daherkam. Ich hatte immer wieder gehört, dass es in gesalbten Veranstaltungen immer wieder dazu kommt, dass die Herrlichkeit Gottes sich in der Weise manifestiert, dass Goldstaub sichtbar wird. Bisher hatte ich nur davon gehört, jetzt habe ich es mit eigenen Augen gesehen. Eine Frau hatte im Gesicht sehr deutlich glitzernden Goldstaub! Auch noch lange nach der Veranstaltung. Sehr cool.

Spannungen
Unser Team bestand aus unterschiedlichen Einzelteams aus ganz unterschiedlichen Hintergründen. Irgendwie war letztendlich nicht klar, wer hier jetzt das sagen haben würde. Es gab unterschiedliche Vorstellungen, unterschiedliche Herangehensweisen an Dinge und den Dienst. So gab es Spannungen und Missverständnisse. Auch wenn es so manches gelähmt hat, fand ich es doch gut, dass diese Dinge hochkamen. So hat man sich nämlich gerieben und Gott eine wunderbare Möglichkeit, unsern Charakter zu formen und uns zu verändern.

Vermutlich könnte ich viel mehr erzählen, das soll für hier mal reichen. War sehr schön mit Keith, meinem Gebetspartner aus der Mongolei, und seinen Leuten unterwegs zu sein. Wir haben in der gleichen Ferienwohnung geschlafen, mein Gebetspartner in meinem Zimmer. Wie vorrauszusehen war, haben wir uns bis tief in die Nacht unterhalten. Nur noch 10 Minuten... War sehr cool.


Solche Aktionen will ich ja seit Jahren auf den entsprechenden Veranstaltungen in München machen. Jetzt habe ich noch mehr Lust das zu tun. Wer macht mit?
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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: ]
Ein Arzt berichtet, was am Männertag 2005 geschah

Von Dr. med. M. H. aus G.

Eigentlich hatte ich nicht vor, an den Männertag 2005 zu gehen. Doch meine Frau ermunterte mich, daran teilzunehmen und als Arzt interessierte mich das Thema zusätzlich. So habe ich mich kurzfristig noch entschieden, mit zwei Kollegen von unserem Männerstamm mitzureisen.

Am Samstagmorgen hatte ich den starken Eindruck mein Handy mitnehmen zu müssen, legte diesen Gedanken aber beiseite, da ich es nicht für notwendig erachtete. 

Dann kam die Geschichte mit dem Boot verlassen und den Schritt aufs Wasser zu wagen. Bei der Aufforderung von Daniel Hari, mit dem Handy auf die Bühne zu kommen, wurde mir sofort klar, warum ich am Morgen das Handy hätte einpacken sollte. Mir kam nämlich sofort eine meiner Patientinnen in den Sinn, für die ich beten wollte. Jetzt wusste ich, dass Gott etwas bewegen wollte. 
Glücklicherweise stellte mir mein Kollege sein Handy zu Verfügung, und ich durfte den Schritt aus dem Boot aufs Wasser hinaus wagen. Die Telefonnummer dieser Patientin wusste ich zum Glück auswendig, da sie nur in der letzten Zahl von derjenigen meines Frisörs abweicht. Als ich die Frau von der Bühne aus anrief, kam sie soeben vom Einkaufen nach Hause und staunte nicht schlecht, von mir einen völlig unerwarteten Anruf zu erhalten. Nach einer kurzen Erklärung willigte sie für das Heilungsgebet via Handy ein. 
Bei der Frau handelte es sich um eine schwerst depressive Patientin, die seit Jahren unter dieser Depression leidet. Ich betreue sie als ihr Hausarzt, daneben kümmern sich ein Chefarzt einer Psychiatrischen Klinik und eine Chefärztin einer Universitätsklinik intensiv um sie und dies über Monate und Jahre hinaus. Nebst Psychotherapie und Seelsorge nimmt sie hohe Dosen mehrerer Antidepressiva ein. Es wurde mit dieser Frau auch schon viel gebetet, auch um Heilung, und ich könnte da einen ganzen Katalog aufzählen, was alles unternommen wurde, um ihr zu helfen. Diese schwerkranke Frau kam mir also wie aus heiterem Himmel in den Sinn; für sie sollte ich nach vorne gehen. Das Heilungsgebet, welches gesprochen wurde, hatte sie nur teilweise verstanden, da die Übertragungsqualität schlecht war. Ich verabschiedete mich und sagte ihr, dass sie sich jetzt einfach überraschen lassen solle, was geschehen würde.

Am Sonntag sah ich diese Frau in der Kirche und konnte es natürlich nicht verklemmen zu fragen, ob sie etwas erlebt habe. Sie erzählte mir, wie plötzlich am Samstagnachmittag ein Päckchen vom Himmel herabgekommen sei mit der Aufforderung: "Pack es aus!" Und sie erlebte eine Freude, wie sie seit Jahren nicht mehr erlebt hatte. Am Sonntagmorgen hätte es sie förmlich in den Gottesdienst gezogen, wie mit einem gewaltigen Sog.

Normalerweise musste sie sich jeweils enorm anstrengen, um die Kraft aufzubringen, am Morgen in den Gottesdienst zu gehen.

Nun sind seit dem letzten Männertag schon einige Wochen und Monate vergangen, und das schöne an der Geschichte ist, dass es der Patientin immer noch gut geht. Wir konnten in der Zwischenzeit die Medikamentendosen ganz wesentlich abbauen und es geht ihr immer noch so gut, wie seit Jahren nicht mehr.

Interessant ist auch, dass sie wieder Freude am Bildermalen hat. Ihre Bilder sind so eindrücklich, dass es ein Vorrecht ist, sie zu betrachten. Man sieht an diesen Bildern, wie sich diese Frau gewandelt hat; es kommt einem in den Bildern förmlich entgegen. Ich kann nur sagen: "Danke, himmlischer Vater, dass du auf so geniale Weise eingegriffen hast und dass du eine so wunderbare Regie geführt hast."

Die Patientin hat mir später dann auch erklärt, dass man sie mit 1'000 Pferden nicht an eine solche Heilungsveranstaltung gebracht hätte. Zum Teil sicher auch aus Resignation über die unzähligen Gebete, die für diese Frau schon gebetet wurden. So musste Gott andere Wege finden, um heilend eingreifen zu können und wie in diesem Fall sogar auch übers Handy.

Als ich auf die Bühne stieg, war ich überzeugt, dass Gott etwas bewegen wollte. Einerseits war da der Widerstand, den ich verspürte, an diesem Männertag teilzunehmen. Dann der Impuls, am Morgen vor der Abfahrt mein Handy einzupacken und drittens, das Boot zu verlassen und aufs Wasser hinauszutreten. Ich durfte einfach einen Glaubensschritt tun im Vertrauen auf Gott, dass er in eine Situation eingreift, wo wir als Mediziner nicht weiterkamen.

Es ist wirklich Grossartiges geschehen. Gott allein gebührt die Ehre, Anbetung und Dank!


(Diese Zeilen habe ich im Einverständnis mit dieser genannten Patientin geschrieben und ich hoffe, sie dienen den Lesern zur Ermutigung.)


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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Heilung ]
von Alain G.

"Ich war sehr gespannt, was Gott an diesem Männertag 2005 mit dem Thema "vol Xund" schenken möchte. Ich bete schon seit geraumer Zeit für einen Freund, der letztes Jahr durch Gebet von einer Pankreaskrankheit geheilt wurde (medizinisch bestätigt - die geplante Operation musste nicht durchgeführt werden) und immer noch an einem Ohrenleiden litt (mit Gleichgewichtsstörungen, Druck und Pfeifen im Ohr). Als wir am Männertag aufgerufen wurden, mit dem Handy jemanden anzurufen, der Heilung benötigt, habe ich mit ihm telefoniert. Er war an einer Sitzung, konnte aber diese eineinhalb Minuten austreten und das Gebet in Anspruch nehmen.
In der Folgezeit haben wir uns länger nicht mehr gesehen. Als wir uns Anfang Dezember wieder trafen, hat er mir von seiner Heilung berichtet. Er wurde einfach wiederhergestellt und geheilt - preist den Herrn!

Am Nachmittag des Männertags wurden wir aufgerufen, füreinander zu beten. Mit meinem Sitznachbarn habe ich dies erlebt: Er wurde spontan von starken Rückenschmerzen geheilt, Er spürte zwar noch dumpfe Gefühle. Bei mir hingegen verschwanden die starken Kniebandschmerzen augenblicklich, die ich seit den Sommerferien hatte. Vorher konnte ich mein Knie kaum mehr durchbiegen. Mein Sitznachbar und Freund konnte diese Spontanheilung miterleben und meine Frau hat mich seither nie mehr darüber klagen hören.

Gestützt mit diesen Erfahrungen ging ich dann begeistert nach Hause. Am selben Abend haben meine Frau und ich für unseren Sohn gebetet, der seit einigen Monaten immer mehr Warzen am Rücken bekam. Wir haben konkret dafür gebetet, dass Jesus diese Warzen austrocknen soll. Eine Woche später haben wir dieses Gebet wiederholt, weil noch keine Heilung eingetreten war. Drei Wochen später war von der grossen Warze nur noch ein weisser Pigmentfleck übrig, auch die kleinen waren vollständig und spurlos verschwunden."

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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Wunder ]
Von Sam P. 

Während meiner Studienzeit an der Jazzschule war ich sehr oft krank, lag mit Grippe im Bett und konnte nicht üben. Das betrübte mich enorm, denn ich wäre motiviert gewesen und wollte Gas geben, aber hatte nicht die Kraft dazu.

In der Bibel las ich von den sensationellen Heilungen um Jesus herum. Ist ja schön und gut, und warum werde ich nicht gesund, klagte ich? Eines Tages hielt ich meine Bibel zum Himmel empor und las Gott die Versprechungen vor, die er uns macht. "Ich nehme diese Worte ernst und will sie bewahrheitet sehen, sonst reisse ich diese Seite aus dem Buch und erzähle die Geschichten niemandem weiter!", schrie ich zu ihm.

Kurze Zeit später hatte ich einen schweren Velounfall und musste in die Röhre (Computerdomo oder so ähnlich). Meine ganze Birne wurde in Millimeterscheiben aufgezeichnet, um eventuelle Schäden zu erkennen. 
Alles war in bester Ordnung, Gott sei Dank. Ich nutzte die Gelegenheit, um den Arzt zu fragen, ob er eine Verengung meiner Stirnhöhlen sehe, die dafür verantwortlich ist, dass ich ständig Troubles mit meiner Gesundheit habe. Seine Antwort war: "Ihre Stirnhöhlen sind Vorzeigebeispiele für eine perfekte Bauweise!" Verständlicherweise konnte er kein Verständnis für meine ständigen Erkrankungen aufbringen. Er schaute mich prüfend von Kopf bis Fuss an, wobei sein Blick bei meinen halbkaputten Turnschuhen stehen blieb, und er fragte: "Haben sie auch warme Schuhe?" Denn es war Winter.

Ich nahm seinen Tipp der warmen Winterkleidung ernst und wurde seither viel weniger krank und lag deswegen selten im Bett. Wollte sich dann doch wieder ein Virus einschleichen und Unwesen treiben, nahm ich die von Gott geschenkte Gesundheit in Anspruch und erklärte, dass ich mit dem warmen Schuhwerk meinen Teil auch dazu tue. Dutzende Male zog die Grippe an mir vorüber und die demotivierenden Betttage blieben mir erspart. 


Zwei Tage vor dem Männertag vom 22. Oktober 2005 hatte es mich aber seit langem wieder einmal grausam erwischt, und ich lag krank, geschwächt und mit starken Kopfschmerzen im Bett. "Das darf doch nicht wahr sein! Ich hatte mich so auf den Worship am Männertag gefreut und bis ich wieder gesund bin, dauert es erfahrungsgemäss fünf Tage." Ich betete um ein Wunder, aber meine Nase tropfte weiter. Ich hätte sie am liebsten wegmontiert und ersetzt. Mein Kopf fühlte sich an wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm. Einen guten Grund für diesen Zustand konnte ich nicht finden und ein Heilungswunder wollte nicht so eintreffen, wie ich mir das wünschte. Dies verstand ich nicht wirklich.

"Ist es denn normal, dass da nichts geschieht, wenn ich Gott darum bitte? Ich will am Männertag gesund dabei sein und im Worship spielen. Ich will Ermutigung erhalten sowie eine Ermutigung sein für die vielen Männer, die an diesem Tag dabei sind, weil sie sich wünschen, dass sie von Jesus gebraucht werden, um Veränderung in unserem Land zu erwirken."

Ich gab die Hoffnung nicht auf und sagte mir unzählige Male, dass ich im Namen des Höchsten gesund sei. Ich konnte bis in die Morgenstunden kein Auge zu tun und die Frage, warum nichts geschehe wühlte mich auf. "Was ist denn los, was läuft da verkehrt?"

Knapp zwei Stunden vor unserem Aufbruch mit der Band schlief ich dann endlich ein und wachte fast gesund wieder auf, ein bisschen Hustenreiz, das war alles. "Sie lügt also doch nicht, die Bibel", dachte ich mir und war rundum dankbar, dass ich an diesem Tag gesund dabei sein konnte.

Zu meinem Erstaunen wurde am Männertag genau über meine Frage bezüglich der Heilungen Gottes gesprochen. Anhand des Wortes Gottes erklärte Daniel Hari, dass es grundsätzlich so sein sollte, dass wenn wir für Kranke beten, auch etwas geschehe und nicht umgekehrt. Dieser Ansicht war ich ja eigentlich auch. Doch an diesem Tag wurde mir neu bewusst, dass es dabei nicht auf unsere Heiligkeit und unsere gefüllten Himmelskonten ankommt, ob dann auch etwas geschieht. Nein, es ist vielmehr unser schlichter Auftrag, für Kranke zu beten und sie im Auftrag von Jesus zu heilen. Einfache, klare Worte, keine stundenlangen Rituale und schwierige geistliche Übungen. Im Namen Jesu: Hand, Nase oder was auch immer, sei gesund!

Ein Kinderspiel. Es erinnerte mich an meine Bekehrung: Durch die einfachen Worte. "Jesus, ich nehme dich an, komme in mein Leben!", konnte ich meine Errettung in Anspruch nehmen. Sagen wir denn nicht, eine Umkehr sei das grösste Wunder, ja eigentlich eine Auferstehung vom Tod ins Leben? Da ist doch die Heilung einer Krankheit eine kleinere Nummer....


Motiviert probierte ich zuhause aus, was wir an diesem Tag vorgeführt bekamen. Meine Freundin bekam urplötzlich einen Hautausschlag. Ich betete kurz, er solle im Namen Jesu verschwinden. Nichts geschah. Ich fragte sie, ob sie glaube, dass Jesus dies heilen könne... "Klar doch!" "Und dass er auch will?" "Tja ..." Gemäss Daniel Haris Auslegung ist es Jesus eine Freude zu heilen, und genau diese Begründungen gab ich ihr weiter und sie glaubte. Nach dem nächsten Gebet verschwanden die Pickel mehr und mehr, bis man nach kurzer Zeit nur noch erkennen konnte, wo sie einmal waren.

Geprägt von dieser Erfahrung gaben wir Jesus die Gelegenheit, einen Kopfwehkandidaten zu heilen. Es funktionierte. Kurze Zeit später klagte eine liebe Person aus der Gemeinde über Übelkeit, die sie die letzten Tage plagte und die nicht weg wollte. "Im Namen Jesu: Übelkeit weiche!" Drei Tage später erzählte sie mir am Telephon, dass ihr danach nicht mehr übel war. Doch nun plagten sie Rückenschmerzen. So betete ich erneut. Doch nichts geschah. Gemäss unserem Verständnis der heiligen Schrift und dem Erlebten konnten wir das aber nicht so hinnehmen. "Im Namen Jesu: Rücken werde gesund und Schmerz: zieht ab!" Daraufhin wurde es besser. Doch wir gaben nicht auf. Wir wollten in seinem Namen vollständige Heilung in Anspruch nehmen. Zwei Wochen später gab die Frau in der Gemeinde Zeugnis, dass sie nach diesem Gebet keine Schmerzen mehr hatte. 

Das ist doch wunderbar! Ich glaube, dass es nicht einfach normal sein muss, dass in unseren Breitengraden Heilungsgebete unerhört bleiben, im Gegenteil. Es ist Jesus eine Freude, seine Wunder zu wirken, und ich bete darum, dass wir weiterhin die Gelegenheiten packen, welche Jesus die Möglichkeit geben, sich zu verherrlichen. Es soll normal sein, dass unser Gott Wunder wirkt, wenn seine Kinder ihn darum bitten!
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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Daniel Hari ]
Knochenmarkkrebs unheilbar: Jesus Christus erlebt und Heilung erfahren   

                

Knochenmarkkrebs unheilbar: Jesus     Christus erlebt und Heilung erfahren 

Im Jahr 2007 erhielt Trudi Vollenweider aus Affoltern am Albis die medizinische Diagnose Knochenmarkkrebs unheilbar. Sie nimmt medizinische Hilfe in Anspruch und wird bestens versorgt. Von Bekannten wird ihr das Buch „Heilen wie Jesus“ von Pfr. Daniel Hari empfohlen. Die überzeugte Christin lässt im Heilungsraum in Rotkreuz ZG für sich beten. Sie findet einen neuen, noch tieferen Zugang zur...
http://wunder-heute.tv/trudivollenweider
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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Evangelisation, Wunder ]

Jesus richtete Hüftknochen, Physiotherapie nicht mehr nötig

  • vor 1 Jahr
  • 839 Aufrufe
Nadine Werdenberg erlebte in der Heilungsveranstaltung vom 30. Nov. 2013, wie durch Gebet im Namen von Jesus Christus ihr Hüftgelenk nachhaltig gerichtet wurde. Vorher war immer wieder Physiotherap...
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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Daniel Hari ]

Freikirchen distanzieren sich vom Exorzismus-Vorwurf von SF1

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Das Schweizer Fernsehen zeigte am 11. Januar in der Sendung «Rundschau» einen viertelstündigen Beitrag über Exorzismus in charismatischen Gruppierungen. Die teilweise dramatischen Bilder würden ein falsches Bild auf Freikirchen werfen, sagen deren Vertreter.

Rundschau Video anschauen

530’000 Fernsehzuschauer sahen den Beitrag «Gefahr Exorzismus» auf SF1. «Tausende Menschen in der Schweiz fühlen sich von Dämonen bedroht und wenden sich an freikirchliche Prediger», lautet die Zusammenfassung auf dem Internet. Der Redaktor Christof Franzen zeigt zu Beginn einen Heilungsgottesdienst des freischaffenden Pfarrers Daniel Hari, der für anwesende Freiwillige um Heilung betet. Laut Hari handelte es sich hierbei um einen Anlass am Rande der Esoterikmesse St. Gallen.

Zweifelhafte Ergänzung

Der TV-Bericht folgt dann Andreas Häberli, der Schulungen für Exorzismus und Heilung anbietet. Ein Amateurvideo, das den Exorzismus an einer älteren Schweizerin zeigt, wird eingeblendet und vor laufender Kamera dem reformierten Sektenexperten Georg Otto Schmid vorgeführt. Er und Joachim Müller von der katholischen Informationsstelle verurteilen die Praktiken scharf.

Beim Exorzismus setzt ein amerikanischer Pastor auch ein Mädchen ein. Die betroffene Frau sagt, seit der Austreibung habe sie Freiheit, eine Liebe zu anderen Menschen und sei wie eine neue Kreatur. Ein weiteres Portrait zeigt einen aus charismatischen Freikirchen ausgestiegenen Mann. Etwas zweifelhaft ergänzt wird der Beitrag mit schwarz-weissen Aufnahmen eines katholischen Exorzismus (mit einem sich windenden «Besessenen») und einem Amateurvideo aus Deutschland, auf welchem Charismatiker in Ekstase Töne von sich geben.

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DANIEL HARI

Falsche Experten? 

«Ich war schockiert und von Christof Franzen total enttäuscht», sagt Daniel Hari. Dieser habe ihm eine sachliche, ausgeglichene Berichterstattung zugesichert. Hari kritisiert weiter, dass das Interview, in dem er Franzen auf kritische Fragen differenziert geantwortet habe, im ausgestrahlten Beitrag nicht vorkam.

Ausserdem versteht er nicht, warum als Experten nur die beiden Landeskirchler beigezogen worden seien, da doch beide das Thematisierte gar nicht praktizierten. Zu den Auswirkungen der Sendung meint er: «Wir müssen uns eine Imagekampagne für die Freikirchen einerseits und für den Befreiungsdienst andererseits überlegen.»

Nur in der Seelsorge

Wilf Gasser, Leitungsmitglied der Vineyard Bern, arbeitete früher als Psychiater. «Nach dem ersten Schock war ich nur froh, dass ich selber da nicht auch noch zu sehen bin.» Franzen habe zahlreiche Male mit ihm Kontakt aufgenommen. Dreharbeiten in seiner Gemeinde lehnte Gasser aber kategorisch ab. «Ja, auch bei uns kommt Befreiungsdienst vor, aber wenn, dann in seelsorgerlichem Rahmen und ganz unspektakulär», habe Gasser gegenüber dem TV-Redaktor erklärt.

Gasser sagte, ein Kind «für die Lossprache zu instrumentalisieren» finde er völlig daneben, genauso manipulative Elemente. «Ich würde Befreiungsdienst aufgrund negativer Erfahrungen nicht mehr öffentlich im Gottesdienst machen.» Daniel Hari ist da anderer Ansicht: «Befreiungsdienst darf öffentlich gemacht werden, denn auch Jesus hat das gemacht.»

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WILF GASSER

Fair oder unfair?

«Journalistisch fair gemacht» fand Hanspeter Hugentobler den «Rundschau»-Beitrag, die Praktiken jedoch bedenklich. «Immer wieder haben wir es in unserer Lebensberatungsstelle mit Menschen zu tun, die bei unzähligen Heilern Enttäuschung erlebten.» Der Geschäftsführer des Medienunternehmens ERF hat seine Redaktionen angewiesen, in nächster Zukunft keine Beiträge mit ähnlichen Inhalten oder Gruppierungen zu machen.

Enttäuscht äusserte sich Max Schläpfer, Präsident des Verbandes der Freikirchen und Gemeinden der Schweiz (VFG). «Enttäuscht deshalb, weil der Eindruck entsteht, dass alle Freikirchen, oder mindestens alle charismatischen Freikirchen, den Befreiungsdienst so praktizieren, wie er in der Sendung dargestellt wurde.»

«Unverständlich»

Schläpfer findet es «unverständlich», weshalb lediglich Experten der katholischen und reformierten Landeskirche «ein Urteil zugetraut wurde». Dies bedauert auch der Pressesprecher der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), Fritz Herrli. «Allerdings wäre etwas anderes von den Medienschaffenden auch zuviel verlangt, da weder wir noch der VFG eine ähnliche Informationsstelle wie die Landeskirchen betreiben.» Die Idee sei aber seit Jahren vorhanden.

Christof Franzen war bis Redaktionsschluss unerreichbar. Dölf Duttweiler, stellvertretender Redaktionsleiter der «Rundschau», widerspricht dem Vorwurf, alle Freikirchen in denselben Topf zu werfen. «Heute, wo sich die Freikirchen etabliert haben, glaube ich nicht, dass das breite Publikum auf diese Idee kommt.» Duttweiler findet auch nicht, dass eine weitere Expertenmeinung aus freikirchlichen Kreisen nötig gewesen wäre. Reaktionen bekam die «Rundschau»-Redaktion bloss «eine Hand voll» – positive wie negative.

* * *

Kommentar: Sensation oder Aufklärung?

Dass es heute noch – in unserer so aufgeklärten Zeit – richtige Exorzisten gibt, die Teufel und Dämonen austreiben sollen, kann journalistisch attraktiv sein. Die «Rundschau» des Schweizer Fernsehens hat letzte Woche nach längeren Recherchen mit dem «freischaffenden Pfarrer» Daniel Hari und Andreas Häberli zwei Schweizer «Exorzisten» gefunden. Sie ordnet sie «charismatischen freikirchlichen Gruppen» und «charismatischen Freikirchen» zu. Mit ihnen hat sie Aufnahmen für eine Reportage gemacht, ergänzt durch ein Beispiel aus Deutschland.

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MAX SCHLÄPFER
Die Sendung muss aus verschiedenen Gründen kritisch beurteilt werden. Sie bringt reihenweise Menschen in Grossaufnahme und lässt Einzelne zeugnishaft zu Wort kommen, ohne dass diese wohl ahnen, in welches problematische Umfeld sie durch die Sendung gestellt werden. Hat das Fernsehen hier die Persönlichkeitsrechte wirklich beachtet?

Immer wieder bringt die Sendung die «exorzistischen» Praktiken in den Zusammenhang mit freikirchlichem Leben, indem sie von «freikirchlichen Gruppen» oder «charismatischen Freikirchen» spricht. Die gezeigten Aufnahmen standen aber in keinem Zusammenhang zu einer Freikirche.

Die «Rundschau» liess die gezeigten Rituale von landeskirchlichen Experten kritisieren, wollte aber keinem Fachmann oder Vertreter aus dem freikirchlichen Raum oder dem Freikirchenverband Gelegenheit zu einer Stellungnahme geben. Die Redaktion wimmelte einen diesbezüglichen Einwand, den Freikirchen-Präsident Max Schläpfer nach der Sendung vorbrachte, ab.

Die «Rundschau» beteuerte zwar, dass es ihr nicht darum gegangen sei, die Freikirchen in ein schlechtes Licht zu stellen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass gerade in landeskirchlichen Kreisen nach wie vor viele Ängste und Vorurteile gegenüber Freikirchen bestehen, die dann genährt werden, wenn mit dem Klischee «freikirchlich» operiert wird.

Soweit der «Befreiungsdienst» in charismatischen Gruppierungen oder in Freikirchen tatsächlich angewandt wird, müssen die Akteure zur Kenntnis nehmen, dass er tendenziell von Medien und auch landeskirchlichen Experten zum Skandalwert gehandelt wird. Der Religionswissenschafter Georg Otto Schmid nannte ihn in der Sendung «überflüssig und gefährlich». Der katholische Sektenbeauftragte Joachim Müller forderte gar ein Verbot. In diesen Distanzierungen machen sich noch Reste des überholten modernen Weltbildes bemerkbar, aber auch die Befürchtung vor Scharlatanerie.

Wenn «Befreiungsdienst» praktiziert wird, ist Zurückhaltung, Sorgfalt und Kompetenz gefordert. Zum Beispiel die sorgfältige Abklärung, ob sich die Probleme nicht anders behandeln lassen. Dies jedenfalls hat diese Sendung mit Nachdruck deutlich gemacht.

Autor: Silvio Krauss
Kommentar: Fritz Imhof

Datum: 21.01.2006 
Quelle: ideaSpektrum Schweiz
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2015-Aug15
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Lebenssinn angesichts des Todes

Pfr. Daniel Hari aus Basel, Autor von 'Heilen wie Jesus' und 'Lieben wie Jesus', darf immer wieder erfahren, wie Menschen durch die Kraft von Jesus Christus geheilt werden. Der evangelische Theologe ist erfahrener Ausbildner und Praktiker im Bereich Evangelisation. Sein Glaube an die Kraft Gottes schliesst das Wissen um persönliche Herausforderungen und nicht beantwortete Gebete mit ein. Daniel Hari: "Meine Frau starb innerhalb kürzester Zeit an Krebs. Plötzlich stand ich alleine da mit meinen vier Kindern, damals im Alter von 11 bis 17 Jahren. Es war als hätte uns Familie ein Schnellzug überfahren. Wir waren wie betäubt. Mitten im Schmerz und tiefer Verzweiflung durften ich und meine Kinder erfahren: es gibt einen göttlichen Trost, der höher ist als der menschliche Verstand. Unser Leben macht trotz allem Sinn, gerade im Leid. Ich sehe mich nicht als Experte, sondern möchte einfach mein Herz öffnen, mein Leben teilen und Menschen ermutigen, die schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen."
Pfr. Daniel Hari ist u. a. auch Gründer der christozentrischen Heilungsschule in Basel. Hier finden Sie mehr Infos zur christozentrischen Heilungsschule in Basel und zu Hari Seminare.

Diese TV-Produktion ist in Zusammenarbeit mit Club700 (Deutschland) und Visual Productions entstanden.

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„DIE ZEIT DER ZEICHEN UND WUNDER IST NOCH NICHT VORBEI“: REFERENT DANIEL HARI.
Fernheilung per Telefon – was im ersten Moment eher nach Esoterikmesse tönt, wurde am Männertag in Wettingen praktiziert. Allerdings nicht mit Hilfe kosmischer Kräfte, sondern mit der Berufung auf Gott, „der heute noch genauso Wunder vollbringt wie zu biblischen Zeiten“, wie Referent Daniel Hari erklärte. 

Rund 70 der über 1 000 Männertagsbesucher standen letzten Samstag auf der Bühne und hatten per Handy Kontakt mit Bekannten, die an einer Krankheit leiden. Gemeinsam sprachen sie ein Gebet und baten Gott, die Kranken zu heilen. Dass die Zeit der Zeichen und Wunder vorbei ist, sei biblisch nicht belegbar, so Hari. Der freischaffende Pfarrer, Autor und Seminarreferent, der vor allem durch seine „Heilen wie Jesus-Veranstaltungen“ bekannt wurde, erklärte, dass Jesus seinen Auftrag zeitlich nicht begrenzt habe. So gelte die Zusage in Markus 16,17-18 auch heute noch: „Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Zeichen bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in neuen Sprachen reden. Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden. Den Kranken werden sie die Hände auflegen und sie heilen.“

Evangelisation durch Heilung

Letztendlich sei aber die Heilung nur ein Mittel zum Zweck. Campus für Christus-Leiter Hanspeter Nüesch, der die Männer im Wettinger Tägerhard-Saal mit einem Eingangswort begrüsste, sieht die körperliche Heilung als ein Mittel, um Jesus zu verkünden und die Menschen ganzheitlich zu heilen. Und Daniel Hari ergänzte: „Die Menschen sehen sich vor allem nach zwei Dingen: Nach Übernatürlichem und nach bedingungsloser Liebe.“ Deshalb habe Jesus evangelisiert, in dem er auf der einen Seite gepredigt, auf der anderen Seite aber auch Zeichen und Wunder vollbracht habe. Heilungen seien beste Werbung für Jesus. Darum sollten die Männer heute vermehrt wie Jesus evangelisieren. Hanspeter Nüesch: „Wenn wir das begreifen, bin ich überzeugt, dass sich das Reich Gottes schneller ausbreiten wird als die Vogelgrippe.“

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„RETTUNG UND HEILUNG GEHÖREN ZUSAMMEN“: REFERENT HANS KELLER.

Die „No Name“-Bewegung

Neben Daniel Hari trat Hans Keller als Hauptreferent auf. Er ist Mitarbeiter des Männerforums, das den Männertag dieses Jahr zum achten Mal organisiert hatte. Keller ist der Auftrag aus Matthäus 10,7-8 besonders wichtig: „Ihnen sollt ihr diese Nachricht bringen: 'Die Gottesherrschaft bricht jetzt an!' Heilt, weckt Tote auf, macht Leprakranke gesund und treibt Dämonen aus! Tut alles, ohne etwas dafür zu verlangen, denn ihr habt auch die Kraft dazu umsonst bekommen.“ Keller wünsche sich, dass die Männer heute diesen Auftrag in die Tat umsetzten. Und zwar nicht als Starheiler-Truppe, sondern als „No Name-Bewegung“. „Wir müssen uns stets bewusst sein, dass es Gott ist, der die Wunder bewirkt.“ So solle man mit einer Selbstverständlichkeit an das Thema heran gehen: „Wenn jemand vom Tod erweckt wird, will ich nicht mehr sagen als: ‚Schön, dass du wieder da bist. Anscheinend ist dein Auftrag auf dieser Erde noch nicht erfüllt.’“ Keller gehe es nicht darum, das Motto des Männertags „voll xund“ über alles zu stellen. Körperliche Gesundheit könne auch zu einem Götzen werden. „Trotzdem will Gott beides: Körperliche Gesundheit und ein ihm wohlgefälliges Leben.“ Rettung und Heilung würden zusammengehören, was auch daran zu erkennen sei, dass im Griechischen Urtext für beide Begriffe dasselbe Wort verwendet wurde.

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GEBET FÜR KRANKE: PER HANDY WURDE AM MÄNNERTAG UM HEILUNG GEBETET.

Der segnende Pöstler

Nach dem Mittagessen erhielten verschiedene Männer die Gelegenheit, aus ihren Leben zu erzählen. So zum Beispiel Martin Friedli, ein ehemalige Velorennfahrer, der 1990 bei einem Unfall schwer am Kopf verletzt wurde und seinen Beruf aufgeben musste. Viele seiner Verletzungen wurden bis heute geheilt, geblieben ist die Epilepsie. Trotzdem ist Friedli überzeugt, dass Gott ihn auch davon noch heilen werde. Neben Friedli trat auch Jakob Wampfler auf. Der wohl berühmteste Bundeshausbeamte trägt im Regierungsgebäude die Post aus, „allerdings nur als Vorwand, damit ich die Leute, denen ich begegne, segnen kann.“ Wampfler, der unter einer Alkoholsucht litt und mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat, wurde von seiner Sucht geheilt. Er betonte die Wichtigkeit von Männerfreundschaften. „Mit meinem besten Freund telefoniere ich jeden Morgen. Wir sagen einander, was uns bewegt und beten für einander.“

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ETWA 1080 MÄNNER TRAFEN SICH AM MÄNNERTAG IN WETTINGEN.

Heilt Kranke!

Abschliessend forderten Hari und Keller die Männer auf, dem Beispiel Jesu zu folgen. In Matthäus 4,23-25 wird beschrieben, wie Jesus durch Galiläa zieht, predigt und Kranke heilt. „Genauso sollen auch wir durch die Schweiz ziehen und evangelisieren, wie Jesus es getan hat“, erklärte Hari. Dazu hätten wir gemäss Johannes 20,21 einen klaren Auftrag: „Wie mich der Vater in diese Welt gesandt hat, so sende ich euch in die Welt!“ So wurden die über 1 000 Männer aufgefordert: „Lehrt, was die Bibel lehrt, und tut das in Gottes Auftrag. Heilt Kranke, treibt Dämonen aus!“

Keine Sofortheilung

Die von den Referenten kommunizierte Haltung, mit einer gewissen Selbstverständlichkeit Menschen im Namen Gottes zu heilen und auch heute an Heilung zu glauben, löste bei einigen Teilnehmern Fragen auf. Besonders dann, als Daniel Hari einen Mann aus dem Publikum, der unter starken Rückenschmerzen litt, vor dem Mikrofon Heilung zusprach. Der Mann gab zwar nach mehrmaligem Gebet des Referenten an, dass der Schmerz ein wenig schwächer geworden sei - vollständig geheilt wurde der Mann am Männertag nicht. Hans Keller meint im Rückblick dazu: "Vielleicht hätte man wirklich noch mehr darüber lehren sollen, dass wir keine Garantie für Spontanheilung haben, dass es eben oft auch ein Prozess ist. Vielleicht müssen wir das auch einfach aushalten!" Trotzdem ist Keller überzeugt, dass die "Vorführung" für den Mann kein Problem war: "Ich habe nach der Veranstaltung persönlich mit ihm gesprochen. Er freute sich darüber, dass ich mich nochmals bei ihm gemeldet hatte und sagte, dass er einiges vor dem Mikrofon nicht sagen konnte und die Sache nun weiterbewegen muss."

Der Männertag wurde von der Initiative „Männerforum“ zum achten Mal durchgeführt. Ziel des „Männerforums“ ist es, dass „Männer nicht als isolierte Einzelkämpfer leben, sondern in der Freundschaftsbeziehung zu Jesus Christus und zu anderen Männern wachsen.“ Der nächste Männertag findet am 21. Oktober 2006 statt. Weitere Infos: www.maennerforum.ch

Forum
Leserbriefe zum Artikel und zum Männertag 

Datum: 24.10.2005 
Autor: David Sommerhalder
Quelle: Livenet.ch
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2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Daniel Hari ]

Erstmals hat Omegalive einen Stand an den PSI-Tagen

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Daniel Hari
An den Psi-Tagen vom 28. – 30. 11. in Basel wird auch die von Pfarrer Daniel Hari gleitete Organisation Omegalive vertreten sein. Der Leiter hat sich hohe Ziele gesetzt.

Daniel Hari erhofft sich von der Präsenz am 6. Weltkongress für Geistiges Heilen (PSI-Tage), dass dort auch unheilbar Kranke „von Jesus Christus geheilt werden – dem grössten Heiler aller Zeiten“. Anwesende international bekannte Heiler und Fachärzte sowie die Medien sollen so „Zeugen der Heilkraft von Jesus Christus werden und ihn ganz persönlich kennen lernen“, wie Hari in einem Rundbrief schreibt.

Es geht Hari darum, dass Heilungen, die im Namen von Jesus Christus geschehen, bei Kranken und bei Heilern, die nach Basel reisen, bekannt werden. „Alle diese Suchenden“ sollen eine Gelegenheit erhalten, sich von Jesus Christus heilen, retten und befreien zu lassen.

Hari stellt im übrigen ein zunehmendes Interesse am Thema Heilung fest. Die von ihm geleitete Seminarwoche „Heilen wie Jesus“, welche diese Woche im Albergo Centro Paladina stattfindet, sei bis bis auf den letzten Platz ausgebucht. Eine so gut belegte Seminarwoche habe es am Saisonende des Paladina noch nie gegeben.

Webseite:  www.omegalive.ch

Quelle: Livenet/ Omegalive

Datum: 11.11.2003 
Autor: Fritz Imhof
2015-Aug15
[Author: Daniel Hari Category: Daniel Hari ]

Seminar mit Daniel Hari: „Heilen wie Jesus“

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Daniel Hari
Der ehemalige Heilsarmeemann Daniel Hari führt Seminare für Esoteriker durch, um diesen Jesus Christus näher zu bringen. Anlässlich der Erscheinung seines Buches „Heilen wie Jesus“ fand Ende März 2003 eine Seminarwoche über Christozentrisches Heilen statt. Hari verfolgt dabei sprachlich und thematisch das Motto von Paulus: „Den Juden ein Jude und den Esoterikern ein Esoteriker“. Livenet hat den Referenten und Buchautor interviewt. Daran angefügt sind Erlebnisberichte aus der Seminarwoche.

Herr Hari, Sie haben früher für die Heilsarmee gearbeitet. Wie ist es dazu gekommen, dass Sie heute "esoterisch-christliche" Seminare anbieten?
Ich war Leiter der Heilsarmee in Luzern von 1996-1999 und habe mich gefragt, wie wir uns öffnen können, um das Evangelium noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Meine Kurse sind für alle Menschen offen. Weltanschauung und Religionszugehörigkeit spielt dabei keine Rolle. Ich arbeite überkonfessionell. Damals an Ostern 1998 ist die Idee des Omegalive-Kurses geboren worden mit Vortragsabenden zu den Themen:

- Jesus von Nazareth in der aktuellen Esoterik
- Seine Bedeutung als spiritueller Meister und Heiler
- Wie wir die Wiedergeburt und seine Auswirkungen erleben können
- Seine Heilkraft in Selbsterfahrung anwenden

Die Resonanz war damals sehr gross. Wir haben auch schon erste Heilungen erlebt. Sehr bald musste ich feststellen, dass dies den Rahmen meiner Tätigkeit innerhalb der Heilsarmee sprengen würde.

Für einige war diese Tätigkeit viel zu offen und tolerant. So habe ich mich im September 1999 selbstständig gemacht und bin jetzt als freischaffender Pfarrer und Seminarreferent überkonfessionell im deutschen Sprachraum tätig. Konkret führe ich Seminare in Landes- und Freikirchen sowie in Esoterikmessen durch.

Aus welchem Grund haben Sie die Seminarwoche "Heilen wie Jesus - Einführung ins Christozentrische Heilen" Ende März im Centro Paladina im Tessin angeboten?
In Zusammenarbeit mit Stefan Manser, Leiter des Centro Paladina, haben wir entschlossen zur Markteinführung meines Buches "Heilen wie Jesus" eine Seminarwoche zum gleichen Thema anzubieten.

Die Zeitschrift esotera brachte ein doppelseitiges Interview mit mir in der Januar Ausgabe diesen Jahres und wir haben auch auf das Buch und die Seminarwoche hingewiesen.

Mit dieser Woche wollte ich den Beweis antreten, dass es tatsächlich heute noch möglich ist, wie Jesus zu heilen. Weiter wollte ich zeigen, wie wir dies lernen können. Es wurde ein voller Erfolg. Die grosse Mehrheit der Teilnehmenden war begeistert.

Wie viele Teilnehmer besuchten diese Seminarwoche? Was für Leute haben daran teilgenommen? Arbeiten Sie im Team oder alleine?
Gut 30 Personen haben daran teilgenommen aus Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darunter waren viele Reiki-Heilerinnen, Heiler, Naturheilpraktiker, ein Naturheilarzt, Homöopathen. Alles Menschen, die echt daran interessiert waren, wie Jesus heilen zu lernen. Wir haben als kleines Team gearbeitet: Theresa Heggli aus Luzern umrahmte die Woche mit ihren Gesangseinlagen, Gospelmusik vom Feinsten. In der zweiten Hälfte Woche hat uns auch ein Seelsorge-Team von Pfarrer Michael Herrmann aus Steffisburg unterstützt.

Werfen Ihnen nicht Christen häufig vor, dass Sie Heilung zu stark betonen würden? Was ist besser, krank im Frieden mit Gott zu sterben oder gesund aber gottlos von der Erde zu gehen?
Ich verstehe die Befürchtung, die sich hinter solchen Fragen verbergen. Wenn ich Heilung stärker betone, dann könnte das Erlösungswerk von Jesus Christus in den Hintergrund geraten.

Doch auch in diesen Fragen orientiere ich an bei Jesus Christus. Im Matthäusevangelium Kapitel 4 ab Vers 23 steht offensichtlich, dass Jesus in ganz Galiläa alle Krankheiten und Gebrechen geheilt hat. Es ist bei weitem nicht die einzige Stelle.

Warum lesen wir aber nirgends davon, dass Jesus alle Bewohner eines Dorfes oder einer Region erfolgreich zur Umkehr aufrufen konnte. Wenn doch Rettung wichtiger ist als Heilung.

Warum hat er dies nicht gemacht, wenn es doch viel wichtiger ist, gerettet zu werden statt geheilt zu werden. Ich kann es mir nur so erklären. Jesus Christus hat aus Liebe und Barmherzigkeit geheilt, egal ob Menschen anschliessend seine Lehre angenommen oder abgelehnt haben. Gottes Liebe war noch grösser und trotzdem hat sich Jesus danach gesehnt, dass die Menschen ihr Leben auch grundlegend verändern lassen und ihm nachfolgen. Doch Jesus Christus hat niemanden zum Glück gezwungen.

Sind Sie mit ihren Kursen nicht viel zu tolerant, anderen Religionen und Weltanschauungen gegenüber?
Wo ist da die Grenze? Jesus Christus ist ja auch nicht verstanden worden. Er hatte keine Berührungsängste und man hat ihm vorgeworfen, er sei ein Freund der korrupten Zöllner und Prostituierten und anderer Sünder, ein Weinsäufer und Schlemmer, sogar dämonisch belastet. Jesus hat also auch die Grenzen der traditionell denkenden Juden überschritten und ist missverstanden worden. Warum soll es uns heute besser gehen? Ich schätze den Kontakt mit Menschen unterschiedlicher religiöser Ausrichtung und habe entdeckt, dass viele sehr offen sind für Jesus Christus, obwohl sie der Kirche als Institution bereits seit langem den Rücken zugekehrt haben. Um ihnen zu begegnen nützen die besten Argumente nichts. Ich kann mich beim Gedanken entspannen, dass Jesus Christus stark genug ist sich selber zu beweisen und nicht darauf angewiesen ist, dass ich ihn verteidigen will.

Was sagen Sie Heilungsskeptikern?
Die ermutigendste Erfahrung für mich ist, dass gerade Skeptiker, die selber krank an ein Seminar oder an einen Vortrag kommen, häufig geheilt werden. Oft geschieht eine Heilung während einem Heilungsgebet am Ende eines Vortrages, wo alle Zuhörer aufgefordert sind, eine Hand auf die kranke Stelle zu legen und die andere nach oben zu strecken. Dies als Zeichen, dass sie die Heilung nicht von mir, sondern von Jesus Christus erwarten. Genau dies tat ein älterer Mann mit chronischen Rückenschmerzen aus Bern, dem die Ärzte gesagt haben, er werde nie mehr schmerzfrei sein, trotz mehreren Rückenoperationen. Er beteiligte sich in diesem Gebet nach dem Motto "Nützt's nichts so schadet's nichts" und er wurde für ihn selbst überraschend völlig geheilt. Erzählt hat es mir dieser Berner erst ein Jahr später. Er wollte sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Da könnte ich noch weitere Beispiele erzählen. Skeptiker sind mir herzlich willkommen.

Herr Hari, Sie sehen nicht sich, sondern Jesus als Heiler. Wieso erleben das andere Christen (noch) nicht so oft, dass Gott sie für Heilungen braucht?
Nicht ganz. Ich sehe mich persönlich als christozentrischen Heiler. Es stimmt eben beides gleichzeitig. Jesus Christus hat gesagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Also kann ich überhaupt nicht heilen.

Andrerseits hat Jesus seinen Jüngern befohlen: Geht, heilt die Kranken! Im Moment, wo sie diesen Befehl in die Tat umsetzten waren sie die Heilenden - also Heiler. Wenn ich diesen Befehl befolge, bin ich ein Heiler.

Ich heile aber nicht mit irgendwelchen Energien und Kräften oder jenseitigen Wesen, sondern ich bin 100%ig auf Jesus Christus zentriert - also christozentrisch. Daher der Ausdruck "Christozentrisches Heilen".

Ganz praktisch lege ich die Hände auf im Namen von Jesus Christus und bete zu Gott, meinem himmlischen Vater und nehme Heilung in Anspruch. Ich fordere sie im Gebet. Die Mehrheit der Christen nimmt beim Thema Krankenheilung eine völlig passive Haltung ein. Sie rechnen gar nicht damit, dass ihr Gebet um Heilung von Gott gerne erhört werden könnte. Sie sehen es auch gar nicht als Auftrag und wenn, dann nur für ein paar Spezialisten. Darum geschieht auch relativ wenig bei uns im westlichen Christentum.

Was können wir tun, damit wir vermehrt Heilungen erleben in den Kirchen und Gemeinden?
Indem wir uns einmal mit folgenden Fragen beschäftigen:

Ist Jesus Christus heute noch derselbe wie vor 2000 Jahren. Wenn ja, können wir weiterfahren, sonst hat es gar keinen Sinn, sich weiter damit zu beschäftigen.

- Was ist passiert, dass damals die Volksmassen zu Jesus geströmt sind (Matthäusevangelium 4, 23 und folgende Verse)?
- Wie ist Jesus zu seinen 12 Jüngern gekommen (Matthäusevangelium 9,35-10,1)? Was war ihr erster Auftrag? Waren sie erfolgreich in ihrem Auftrag?
- Was hat Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern für einen neuen Auftrag gegeben (Markusevangelium 16, 15-20 und Matthäusevangelium 28, 17-20)?
- Was bedeutet für uns alles bewahren, was Jesus befohlen hat, wenn Jesus ein Drittel seines Dienstes damit verbracht hat, Kranke zu heilen und von Dämonen zu befreien.
- Wer sind wir, um Seine göttliche Prioritätenliste umzustellen?

Wenn wir diese Fragen gewissenhaft beherzigt und ehrlich für uns beantwortet haben, dann können wir uns nochmals fragen, wie Jesus Christus persönlich zu seiner Heilkraft gekommen ist. Jesus Christus war nach seiner Taufe am Jordan "erfüllt mit dem Heiligen Geist" (Lukasevangelium 4,1). Später wird berichtet, dass "erfüllt mit der Kraft des Heiligen Geistes" war (Lukasevangelium 4,14).

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie werden wir mit der Kraft des Heiligen Geistes so erfüllt, dass unheilbar Kranke geheilt und Dämonisch belastete befreit und sogar Tote auferweckt werden.

Welche Lehrinhalte haben Sie konkret in dieser Seminarwoche vermittelt?
Da werde ich auf keinen Fall mehr verraten. Kommt und seht selber! Nein, im Ernst. Es sprengt den Rahmen dieses Interviews. Ich kann höchstens ein paar Beispiele weitergeben, was Teilnehmende persönlich erlebt haben:

Besten Dank für das Gespräch!

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Centro Paladino, Pura

Berichte aus der Seminarwoche "Heilen wie Jesus - Einführung ins Christozentrische Heilen"

(Omegalive) Ein Heilpraktiker aus Belgien erlebte 750 km lange Autofahrt schmerzfrei. Keine Selbstverständlichkeit: „Werde ich wohl die lange Autofahrt von Belgien in die Schweiz wegen meinem Bandscheibenschaden mit starken Schmerzen durchleiden müssen, fragte sich dieser Heilpraktiker vorher“. Er hatte im Januar 2003 das Buch „Heilen wie Jesus“ gelesen und beschlossen diese Veranstaltung im Centro Paladino zu besuchen. Als er dort ankam, war er überrascht, dass er nach 750 km Autofahrt völlig schmerzfrei in die Südschweiz gefahren war. Während der Seminarwoche nahmen er und seine Frau - zusammen mit den meisten Teilnehmern - Jesus Christus als ihren Erlöser an.

Hörgerät und Brille nicht mehr nötig
Sekretärin aus Untersuchungsgericht braucht keine Hörgeräte und keine Brille mehr. Marlen Wildhaber, Sekretärin im Untersuchungsrichteramt Zug, berichtet: „Am 12. Juni 1987 kam es zu einem Zwischenfall während einer Operation im Spital. Ich erlitt einen inneren Blutsturz und wurde stark seh- und hörbehindert und war seither auf meine beiden Hörgeräte und eine starke Brille angewiesen. Obwohl ich ein sehr skeptischer Mensch bin, liess ich mich kurzfristig zu dem Seminar „Heilen wie Jesus“ von meinen langjährigen Freunden Dr. med. E. Zollinger und Fritz Hofstetter aus Zürich einladen. Im Hausprospekt las ich den Schriftzug „Dio ajuta“, das heisst „Gott hilft“, wie mir eine Arbeitskollegin mitteilte. Ich war körperlich in starkem Stress und hoffte, mich im Tessin unten zu erholen mit Gottes Hilfe. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Ich bin überraschend geheilt worden. Am Abend des 27. März 2003 konnte ich meine beiden Hörgeräte sowie meine Brille weglegen. Ich konnte noch während der Heilungsveranstaltung ohne meine Hilfsmittel hören und lesen.“ Wir waren alle ergriffen von den freudigen Ausrufen, die wir an diesem Abend immer wieder hörten: „Ich kann sehen! Ich kann das Lied ohne meine Brille ganz deutlich lesen. Dies ist ja ganz unglaublich, ich kann auch deutlich hören, was Ihr dort hinten gesagt habt.“

Jesus Christus heilte eine Reiki-Meisterin
Beeindruckt vom Miterlebten, wünschte sich auch die Reiki-Meisterin Hannelore aus Deutschland, von Jesus geheilt zu werden. Wir beteten und es geschah nichts, ausser dass sich ihre Ohren etwas erwärmten. Weder die Augen noch die Ohren wurden geheilt. Doch so schnell wollte sie nicht aufgeben. Gemeinsam baten wir Jesus Christus, uns zu zeigen, was die Heilung blockiert hatte. Am Abend berichtete sie uns öffentlich im zweiten Heilungsgottesdienst folgendes: „Nach dem Gebet heute Nachmittag ging ich hinunter an den Luganersee und sah dort viele bunte Tauben. Plötzlich entdecke ich eine einzige weisse Taube mitten unter den andern. Dies muss wohl eine Friedenstaube sein. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich habe nicht wirklich Frieden geschlossen mit meinem Mann, von dem ich getrennt lebe. Ich wollte ihn nicht mehr sehen und nichts mehr von ihm hören. Daher kam es zur Seh- und Hörbehinderung. Dies muss der Grund sein, warum ich gestern nicht geheilt worden bin.“ Daraufhin war sie bereit, öffentlich Gott um Vergebung zu bitten für diese Unversöhnlichkeit. Wir beteten noch einmal, und sogleich begann die Heilung. Am anderen Morgen füllte sie den Auswertungsbogen ohne Kontaktlinsen (Dioptrie 3,5) aus. Sie war geheilt.

Hass überwunden
Durch Wahrsagerin und Esoterikzeitschrift Jesus Christus gefunden und im Traum gehört Eine Wahrsagerin machte Michael aus Berlin klar, dass es seine Berufung werden würde zu heilen. Als er in der Zeitschrift esotera von der Seminarwoche erfuhr, meldete er sich sogleich an. Im ersten Gespräch fiel mir seine stockende Sprechweise auf. Auch Hass war ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Dazu hatte er allen Grund: Er hasste den Mann, der seine Frau vergewaltigt hatte, aus tiefstem Herzen. Eigentlich war Michael enttäuscht: ‘Wann kommen wir endlich zur Sache? Ich bin doch gekommen, um heilen zu lernen.‘ Er hörte das erste Mal davon, wie er von diesem zerstörerischen Hass befreit werden könnte. Es bewegte ihn zutiefst, dass Jesus Christus aus Liebe zu ihm sein Leben aufs Spiel gesetzt und dabei verloren hatte, um ihn retten zu können. Er begann, mit sich selber zu kämpfen. Doch da gab es noch eine Schwierigkeit. Mit Hilfe eines Mediums hat er die Spur zu seiner verschollenen Tochter aufgenommen, die irgendwo in Italien leben soll. Wenn er jetzt Jesus als Erlöser annehmen würde, darf er dann immer noch mit dieser Wahrsagerin zusammen arbeiten? Wer wird ihm jetzt helfen, die Tochter zu finden? Schliesslich rang sich Michael durch, jetzt alles ausschliesslich von Jesus Christus zu erwarten.

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Taufe im Luganersee
Ganz erstaunlich war, was in der nächsten Nacht geschah: In einem ausführlichen Traum wurde ihm deutlich gezeigt, in welcher italienischen Stadt er die Spurensuche aufnehmen soll. Am letzten Tag des Seminars liess sich Michael im noch kühlen Luganersee taufen. Dies war für uns alle ein eindeutiger Beweis, dass Michael von jetzt an nicht mehr für sich, sondern für Jesus Christus leben wollte. Seine Freundin liess sich ebenfalls taufen.

Webseiten:
Hari Seminare
www.paladina.ch

Weiterer Artikel zu diesem Thema:
Jesus und die Esoterikmesse in Bern

Datum: 23.04.2003 
Quelle: Livenet.ch
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